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Risikomanagement in einer Altersinstitution – mit wenig Aufwand! – geht das überhaupt?

Ja, wenn Trägerschaft und Geschäftsleitung gemeinsam anpacken und man weiss, wie.

Ein Praxisbeispiel aus einem Alterszentrum mit 50 Betten zeigt, wie es geht – schnell, effizient, praxisnah und mit echtem Mehrwert.

«Als Präsidentin des Stiftungsrats bin ich verantwortlich für ein institutionsgerechtes Risikomanagement in unserem Pflegeheim. Wir haben zwar ein Risikomanagement-Modell, aber dieses muss weiterentwickelt werden – in Bezug auf Struktur, Governance und Transparenz inklusive Reporting.»

So beschrieb die Stiftungsratspräsidentin eines mittelgrossen Pflegeheims ihre Ausgangslage in einem informellen Austausch.

 

Wie sind wir vorgegangen?

  • Governance geklärt: Trägerschaft und Geschäftsleitung haben gemeinsam die Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozesse festgelegt.
  • Strategie und Policy definiert: Nicht als Papiertiger – sondern als handlungsleitende, verständliche Basis wurden Grundsätze, Strategie und Prozesse definiert und in einer Policy/Weisung dokumentiert
  • Risiken gemeinsam identifiziert und bewertet: Im halbtägigen Workshop wurden mit Hilfe eines generischen Risikokatalogs die für die Institution relevanten Risiken analysiert und bei Bedarf Massnahmen festgelegt.
  • Digital dokumentiert: Alle Erkenntnisse wurden übersichtlich und nachvollziehbar in einem IT-Tool erfasst – inklusive klarer Zuständigkeiten und Review-Mechanismen.

 

Warum überzeugt das – sowohl Trägerschaft als auch Geschäftsleitung?

  • Mehr Sicherheit und Wohlbefinden für Bewohner und Mitarbeitende: Risiken wie Stürze,
  • IT-Ausfälle oder Infektionen werden aktiv gemanagt.
  • Haftungsminimierung: Proaktives Risikomanagement reduziert rechtliche Risiken.
  • Reputationsschutz: Eine sicher geführte Altersinstitution stärkt das Vertrauen von Bewohnenden und Angehörigen sowie Mitarbeitenden
  • Effizienzsteigerung: Ressourcen werden optimal genutzt, und Pflege- und Betreuungsqualität wird verbessert.
  • Krisenfestigkeit: Gut vorbereitet auf Pandemien, Naturkatastrophen und mehr.
  • Stärkung des Führungsteams: Risiko-Management als Opportunität zu sehen, fördert Zusammenarbeit sowie Bewusstsein für Risiken.
  • Nachhaltigkeit: Ein adäquates Risikomanagement sichert die Zukunftsfähigkeit.

 

Klingt nach grossem Aufwand? Ist es nicht.

  • Dank bewährter Instrumente war über 75 % der Grundlagenarbeit vorbereitet. Die institutionsspezifische Anpassung erfolgte zielgerichtet und mit vertretbarem Ressourceneinsatz – im Alltag, SCHNELL UMSETZBAR und mit HOHER AKZEPTANZ.
  • Der Risiko-Report wurde vom Verwaltungsrat verabschiedet und geht nun – zusammen mit dem Jahresabschluss – an die Generalversammlung.

Podcast Teil 1